Die
RECYCLEN Kunststoffverarbeitung Gmbh wurde im Jahre 1989 als deutsch-ungarisches
Unternehmen gegründet, und als Ergebnis einer Investition von 200
Millionen HUF begann sie im Jahre 1991 mit ihrer Produktionstätigkeit.
Der Absicht der Besitzer entsprechend wurde die Firma am Rande Budapests,
in Nagytétény zu einem bedeutenden Produktionsbasis, der
die Wiederverwendung des in Ungarn in grossen Mengen entstehenden Kunststoffabfalls
(HDPE, LDPE, PP, PS, ABS, und PVC) vollzieht. Dank der bisherigen Tätigkeit
des Betriebs wurden mehrere Tausend Tonnen Kunststoffabfall aus der
Industrie und dem Handel in Produkte verwandelt, die auf bestimmten
Gebieten der Bauindustrie, des Verkehrwesens, der Verpackungsindustrie
oder sogar in der Landwirtschaft ausgezeichnet zu gebrauchen sind. Ein
bedeutender, und immer grösserer Teil dieser Produkte wird auf
den deutschen, österreichischen und schweizerischen Exportmärkten
verkauft.
Nach mehreren Umwandlungen des Leitungsapparats wurde im Jahre 1995
der bisherige Mehrheitsinhaber PANNONPLAST Kunststoffsindustrie AG zum
Alleinbesitzer der Firma. Das Recyclen Gmbh wurde nach zehnjährigem
Bestehen als Tochterfirma von Pannonplast am Ende 2004 zum selbständigen
Privatunternehmen. Unsere Firma ist Mitglied des Landesvereins für
Abfallwiederverwendung, sowie Begründer und Teilbesitzer der 2001.
zur Entsorgung von Kunststoffabfall aus der Verpackungsindustrie zustandegebrachte
Gemeinnützigen Gesellschaft REMOPLAST.
Umweltschutz
und Innovation
"Wiederverwendete
Stoffe, die sich in den Kreislauf hineinpassen, sind unsere Zukunft."
/ungarische
Fachzeitschrift Hulladéksors, 2002. III./4., Seite 8-10/
Eines
der grössten globalen Probleme heutzutage ist wahrscheinlich Umweltschutz,
und einer der sich am schnellsten entwickelnde Zweig der Weltwirtschaft
die Umweltschutzindustrie, und die Neuverwendung von Abfall einer seiner
wichtigsten Teilgebiete. Aufgrund seiner Eigeschaften ist es eine sehr
komplexe Aufgabe, Kunststoff als Abfall zu behandeln; denn im Vergleich
zu anderen Stoffen ist ihr Lebenszyklus kurz, und er hat ausserordentlich
abwechslungsreiche Sorten und Stoffmerkmale. Er entsteht und wird dementsprechend
zum Abfall in immer grösseren Mengen, in der Natur aber baut er
nur sehr langsam, oder gar nicht ab. Deshalb bedeutet bei einem bedeutenden
Teil von Kunststoffen nur Wiederverwendung eine Lösung.
Die ersten Kunststoffe sind am Beginn des letzten Jahrhunderts erschienen,
um Holz, Stahl, Papier und andere bis dahin benutzte natürliche
Stoffe in leichterer, billigerer From zu ersetzen. Heute ist ein kompletter
Industriezweig darauf gebaut, der praktisch alle Gebiete unseres Lebens
versorgt, und ob es einem gefällt oder nicht, Kunststoffe sind
überall in der Umgebung des Menschen anwesend: in unseren Häusern,
unseren Möbeln, Fahrzeugen, technischen und Haushaltsgeräten,
sogar an unserer Kleidung. Nach dem Erfüllen seiner Funktion wird
aus Kunststoff Abfall, und in dieser Form wird er nicht nur nutzlos
sondern auch gefährlich.
Unsere Firma ist eines jener Unternehmen, die sich mit Verarbeitung
und Neuverwendung von Kunststoff beschäftigen. Die in den vergangenen
letzten 15 Jahren entwickelten Produkten (verkehrstechnische Fussplatten,
Wellenplatten und Ebenplatten) sind genauso entstanden, wie die ersten
Kunststoffprodukte: man hat versucht, Holz, Stein, Stahl und Papier
durch einen billigeren Stoff zu ersetzten.
Eigenartiger Weise hat es sich so ergeben, das wir nicht nur durch Wiederverwendung
von Abfall dem Umweltschutz dienen, sondern auch unsere so entstandene
Produkte haben oft die Funktion, die Umwelt zu beschützen - zum
Beispiel die Lärmschutzwände den Autobahnen entlang, die Schwellen,
die den Verkehr verlangsammern, organischen Abfall lagernde Komposter,
usw
Unser Ziel ist nach dem Motto - die Neuverwendeten Stoffe in den Kreislauf
zurückzubringen. Die Richtung der Innovation ist dieselbe, wie
die der Kunststoffe seit hundert Jahren: die neuen Produkte sollen auch
aus recyklierten Grundstoffen geplant und hergestellt werden. Bei dieser
Aufgabe rechnen wir mit der Hilfe von jedem. Solange es Kunststoff gibt,
haben wir auch reichlich Aufgaben und Arbeit